Letzte Meldungen ...Vom 05. - 09.11.2018 fand in Erfurt das internationale Schülertreffen statt, welches wir, Schülerinnen und Schüler des Henfling-Gymnasiums, gemeinsam mit Herrn Schlembach besuchten. Diese Tage waren für uns ein unvergessliches Erlebnis.

Dort trafen wir Schüler aus Polen und Frankreich.

Am ersten Tag nahmen wir an einer interessanten Stadtführung teil, bei der wir an der Gedenkstätte in der Andreasstraße in Erfurt vorbeikamen.

Diese war eine ehemalige Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit, kurz Stasi. Beim Betreten des Hauses konnten wir sogar einen Blick auf die Zellen der Insassen werfen. Anschließend gingen wir weiter zu "360° Thüringen", wo wir mit VR- Brillen unser Bundesland aus einem neuen Blickwinkel betrachten konnten. Daraufhin spielten wir ein Bingospiel, welches zum Ziel hatte, sowohl die Europäische Union als auch durch das gegenseitige Befragen die anderen Teilnehmer näher kennenzulernen.

Im Anschluss ordneten wir wichtige Etappen der deutschen Geschichte zeitlich ein.
Tags darauf besuchte unsere Gruppe "Point Alpha" in Geisa, wo man auf der ehemaligen Grenze entlanglaufen konnte und im Museum viele Informationen über die damalige Zeit kennenlernen und Überbleibsel dieser Epoche anschauen konnte.
Nachdem wir den Weg beschritten hatten, erzählte uns ein Zeitzeuge, welche viele Jahre in der DDR lebte, einen Teil seiner Lebensgeschichte, wobei besonders interessant war, dass er aus seiner STASI-Akte vorlas.
Am Donnerstag debattierten wir über aktuelle Gesprächsthemen der EU und brachten in Kooperation mit den anderen Nationalitäten unsere eigenen europäischen Zukunftsvisionen zu Papier.
Am Abend wurde zum Abschluss eine kleine Party veranstaltet, bei der man viel Kontakt zu den anderen Nationalitäten hatte, wobei erstaunlich war, wie man die Grenzen der Sprache und Kultur mit Musik spielend leicht überschreiten konnte.

Insgesamt lernten wir viel über Deutschland und den Wert des Zusammenhalts in Europa kennen und können anderen diese Fahrt mit schönen Erlebnissen nur weiter empfehlen.

Hallo, oder wie man auf polnisch sagt: "cześć", 

Wir (Jonas, Patrick, Emily und Sophie) haben vergangene Woche (25. November - 1. Dezember 2018) am Erasmus+  Projekt an unserer Partnerschule in Rawicz (Polen) teilgenommen. Hierbei haben wir ein Magazin mit dem Titel VOICES zu dem Thema "cultural heritage", in Bezug auf die Länder Deutschland, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Mazedonien entworfen. Während unseres Aufenthalts haben wir unter anderem die Städte Wroclaw und Krakau besucht. Außerdem haben wir das KZ Auschwitz besichtigt, was sowohl eindrucksvoll als auch abschreckend war, und im Anschluss die letzte Nacht in Krakau verbracht. Die vorherigen Tage wurden wir bei den Familien polnischer Schüler untergebracht. Trotz der kurzen Zeit konnten wir einige gute Freundschaften zu Schülern aus den anderen Ländern schließen. Wir freuen uns bereits auf die Ankunft der Polen in Deutschland.

Liebe Grüße;

Emily, Patrick, Jonas, Sophie, Herr Zwerrenz und Herr Gerbig

Polen

 

 

Die Woche in Norwegen schreitet voran und jeder Tag ist gefüllt mit zahlreichen Erlebnissen und enorm vielen Eindrücken.

Am Dienstag hatten wir morgens in der Schule die Möglichkeit ein paar Hausaufgaben zu erledigen und Unterrichtsstoff nachzuarbeiten, bevor wir gemeinsam mit unseren Gastgebern den Deutschunterricht besuchten. Hierzu teilten wir uns in zwei Gruppen und besuchten die Unterrichtsstunden der beiden Deutschlehrerinnen Toril und Ida. Da die norwegischen Schüler alle einen eigenen Laptop für den Schulbesuch bekommen, bekamen wir einen kleinen Einblick, wie die Technik im Unterricht genutzt wird. Vom Hören eines Hörbuchs, über Vokabeltraining mit dem Programm „Quizlet“ bis zum spielerischen Wissenswettkampf mit der App „Kahoot!“ war alles dabei. Das Spielen mit Kahoot hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen, dass wir diese Art der Wissensvermittlung auch bald in unserer Schule einmal ausprobieren können.

105E7C0F CC0F 47DB 924D 93C0F2C930FFNach dem Unterricht machten wir uns auf den Weg zum Midgard Viking Center. Dort erzählte uns ein „Wikinger“ sehr viel über die Lebensweise dieses Volkes. Unser Guide war sehr enthusiastisch und riss uns mit seiner Begeisterung für die Wikinger regelrecht mit. Im Anschluss an die Besichtigung des Gildehauses hieß es Kräftemessen bei Wikingerspielen. Hier hatten wir alle unseren Spaß. Beim Tauziehen Mädchen gegen Jungs oder beim Bogenschießen oder bei einer Art „Gladiatorenkampf“ auf einem wackeligen Baumstamm war für jeden etwas dabei. Unsere Jungs konnten sich richtig austoben. Da der Nachmittag ganz im Zeichen der Wikinger stand, fuhren wir im Anschluss nach Tonsberg, der ältesten Stadt in Norwegen, und schauten dort die Nachbildungen der in der Nähe gefundenen Wikingerschiffen an. 

 

3DF8476F 2DD9 4059 AB0C D8AFFFD62F68Auch der Mittwoch befasste sich thematisch mit den Wikingern. Wir fuhren nach Oslo und besuchten das Wikingerschiffmuseum, in welchem wir die weltweit drei besterhaltenen Wikingerschiffe anschauen konnten. Auch hier hatten wir eine tolle Führung, welche uns das ein oder andere Geheimnis der Wikinger preisgab. Von der Museumsinsel aus fuhren wir zum Holmenkollen, der bekannten Sprungschanze in Oslo. Dank Sonnenschein und blauem Himmel hatten wir einen phänomenalen Blick über die Stadt und den Oslofjord. Die Sonne genossen wir auch im Vigelandpark im Herzen der Stadt, bevor es dann auf Shoppingtour ging. Wir erkundeten die Innenstadt Oslos und hatten Zeit ein paar Souvenire für Freunde und Familie zu kaufen. Diesen erlebnisreichenTag rundete ein gemeinsames Abendessen bei Peppes Pizza im Hafen von Oslo ab. 

 

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Auch unsere letzten beiden Tage sind noch mit vielen Programmpunkten gespickt und wir sind gespannt auf weitere Erlebnisse.

 

 

Unterrichtsbeginn um 8.30 Uhr ist ein Vorzug des norwegischen Schulsystems, welches uns heute in der Horten videregandeskole vorgestellt wurde. Wir wurden von der Schulleiterin begrüßt und sie erzählte uns einige Details über die Möglichkeiten der Bildung an unserer Partnerschule. Weiterhin berichtete sie uns von den Fortschritten des Neubaus einer neuen Schule, welche im August 2019 bezogen werden soll. Diese Schule ist dann die modernste Schule in ganz Norwegen und viele neue Dinge und Unterrichtsmethoden sollen hier Einzug halten. Nach diesem kurzen Ausblick zeigten uns die norwegischen Gastgeber ihre Schule, wir besuchten den Deutschunterricht und bekamen dort eine kleine Einführung in die norwegische Sprache. Wir erfuhren, dass die deutsche Grammatik den Norwegern einigeSchwierigkeiten bereitet und deshalb für sie Deutsch gar nicht so einfach ist.

Im Anschluss daran machten wir einen Stadtrundgang, bei welchem wieder die Gastgeber als Stadtführer fungierten und uns interessante Dinge über Horten berichteten. Die Stadtführung endete am Hafen. Dort fuhren wir mit der Fähre über den Oslo-Fjord, genossen typische norwegische Eierkuchen und ließen uns den Seewind um die Nase wehen.

Den Nachmittag verbrachten wir in unseren Gastfamilien und am Abend trafen wir uns zum gemeinsamen Klettern.

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