Das Kabinett hat die Regelungen zur Notbetreuung präzisiert, die das Bildungsministerium nun umsetzt:

  • Notbetreuung in Kindergärten und Schulen wird für Kinder bis einschließlich der Klassenstufe 6 angeboten, deren Personensorgeberechtigte
    • aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe, die eine Erledigung dieser Tätigkeit im Home-Office unmöglich machen, an einer Betreuung des Kindes gehindert sind
      und
    • zum zwingend für den Betrieb benötigten Personal in der Pandemieabwehr bzw. -bewältigung oder in Bereichen von erheblichen öffentlichen Interesse (insbesondere Gesundheitsversorgung und Pflege, Bildung und Erziehung, Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung bzw. der öffentlichen Verwaltung, Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur und Versorgungssicherheit, Informationstechnik und Telekommunikation, Medien, Transport und Verkehr, Banken und Finanzwesen, Ernährung und Waren des täglichen Bedarfs) gehören.
    • Zum Nachweis genügt eine Bescheinigung des Arbeitgebers für ein Elternteil. Darüber hinaus muss gegenüber der Einrichtung glaubhaft dargelegt werden, dass andere Personensorgeberechtigte die Betreuung nicht absichern können.
       
  • Die Notbetreuung steht darüber hinaus offen, wenn diese zur Vermeidung einer Kindeswohlgefährdung erforderlich ist oder die Personensorgeberechtigten glaubhaft darlegen, dass ihnen bei einer betreuungsbedingten Einschränkung der Erwerbstätigkeit die Kündigung oder unzumutbarer Verdienstausfall droht.

Hier finden Sie den Antrag für die Notbetreuung.

 

 


Am 9. Mai feiern wir den Europatag. Am 9. Mai 1950, mit der Schuman-Erklärung, begann das europäische Projekt.

Ein beispielloses Projekt, angetrieben von der Idee des „Nie wieder“:

Nie wieder Krieg!

Ein Projekt, das mit Werten verbunden ist: Demokratie, Pluralismus und Gleichheit. Das ist es, woran wir uns am 9. Mai erinnern.

Aufgrund der Covid19-Pandemie können wir leider auch in diesem Jahr keinen Projekttag an unsere Schule durchführen, wie wir es gerne getan hätten. Dennoch möchten wir gedenken, dass wir in Europa in Frieden und Einheit leben.

Link: https://youtu.be/6nclfy7eSpo

Wir erinnern uns gerne an vergangene Europatage!

Links: https://youtu.be/TS0NCsJOXCI   https://youtu.be/IvohZdxrrSk   https://youtu.be/ETzJmp6Wof8

Wir hoffen sehr, dass wir im nächsten Jahr wieder mit den Schülerinnen und Schülern vor Ort Projekttage anlässlich des Europa-Tages durchführen können.

Maria Goribar

(Verantwortliche Europaschule)

 

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fredy_Hirsch#/media/Datei:Stolperstein_Fredy_Hirsch_-_Aachen_(3).JPG, 30.03.3021.

Am Donnerstag, den 25.03.2021, fand die Würdigung und Ehrung der Ergebnisse statt, die Schulen im „Thüringer Landeswettbewerb Demokratisches Handeln“ einreichen konnten.

Mara Beinersdorf und Emma Braungardt, zwei Teilnehmerinnen der AG „Schreibwerkstatt“, bewarben sich mit ihrer Ballade, in welcher die Biographie Fredy Hirschs (geb. in Aachen) von Theresienstadt bis Auschwitz nachgezeichnet wird. Dieses Gedicht konkurrierte mit 17 weiteren Ergebnissen in der Kategorie „historisch-politisches Lernen“.

Bildungsminister Holter begrüßte alle Teilnehmer, dankte ihnen für die Teilnahme an dem Wettbewerb in diesen besonderen Zeiten und verwies darauf, dass: „ […] das Erlernen von Fairness, Toleranz, Respekt sowie wertschätzender Kommunikation Grundlage des sozialen Miteinanders in Schule und Gesellschaft ist“ (https://bildung.thueringen.de/aktuell/thueringer-landeswettbewerb-demokratisch-handeln, 25.03.2021). Nach kurzem Präsentieren der Projekte wurden die Sieger gekürt.

Obwohl die Teilnehmerinnen der AG „Schreibwerkstatt“ nicht zu den zwei Preisträgern gehören, lobte die Jury explizit das Werk über „Fredy Hirsch“, welches durch Inhalt, Alltagsbezug und Kreativität positiv auffiel.

Emma und Mara schrieben das Gedicht ausschließlich in der Zeit des Homeschooling, auswertende und beratende Gespräche wurden per Videokonferenz oder E-Mail geführt. Julia Körber, die an dem Projekt nicht unmittelbar beteiligt war, erklärte sich bereit, die Ballade mit einzulesen, da ein Filmen des Vortrags pandemiebedingt nicht möglich war.

Die Ballade wird von einer PowerPoint-Präsentation umrahmt, die musikalisch von der Band „Janus“ untermalt wird. Dem Sänger „liegt das Thema ganz besonders am Herzen und er freut sich, dass sie (die AG-Teilnehmerinnen) sich so engagieren und interessieren“.

Das Gedicht wird hoffentlich in Kürze zu schulkulturellen Veranstaltungen sowie anderen Lesungen, die in Meiningen stattfinden werden, präsentiert.