Ein weiterer Schritt in Richtung ökologische Schulhofgestaltung des Henfling-Gymnasiums wurde am Donnerstagnachmittag getan. Nach Unterrichtsschluss trafen sich erneut interessierte und engagierte Schüler der Klassenstufen 6 und 9, allen voran Paul Lang, Felix Wiesecke sowie Linus Zimmermann, mit ihren Lehrern und Initiatoren des Projektes Christian Schlembach und Julia Häusler, um den hiesigen Schulhof für die Insektenwelt attraktiver zu gestalten. Hierfür wurde die abgeräumte und eingeebnete Fläche eines ehemaligen Komposthaufens mit insektenfreundlichen Pflanzen besät. Wenn alles gut läuft, können die Insekten bereits in fünf bis sechs Wochen den ersten Nektar und Pollen auf den Blüten der Schmetterlingswiese sammeln. Um den Insekten ebenso wie Spinnen, Blindschleichen und vielleicht sogar ein paar Kleinsäugern Lebensraum bieten zu können, wurden in unmittelbarer Nähe zwei Totholzhaufen angelegt. Ein großer Dank gilt allen Helfern, die es durch ihre Hilfsbereitschaft ermöglichen, den Biologieunterricht noch anschaulicher zu gestalten!

 

 

 

 

 

Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen kehrten am Freitag Vormittag nach Meiningen zurück. Auch die letzten beiden Tage in Paris waren ereignisreich.

Am Mittwoch, zwei Tage vor dem 100. Jahrestag der Unterzeichnung des Versailler Vertrages, besuchte die Gruppe das Schloss Versailles.

Am Nachmittag stand das Picasso-Museum auf dem Plan. Hier besuchten die Schüler die Ausstellung weltberühmter Werke von Pablo Picasso und Alexander Calder. Letzterer gilt als Erfinder der Mobile.

Der Donnerstag startete mit dem Abenteuer Metrofahren in Paris. Ziel war der Louvre, das drittgrößte Museum der Welt. Die meisten zog es hier zur Mona Lisa von Leonardo da Vinci und zur Venus von Milo. In der kurzen Zeit konnte leider nur ein Bruchteil der Ausstellung besucht werden.

Rund um das Centre Georges-Pompidou verbrachte die Gruppe den heißen Nachmittag, bevor es am Abend Abschiednehmen hieß. In einer Nachtfahrt brachten uns die Fahrer Thomas und Robert zurück nach Meiningen.

An die vielen schönen Erlebnisse werden sich alle, die dabei waren, lange erinnern.

 

 

 

Die Projektfahrt nach Frankfurt a. M. war auch dieses Jahr wieder sehr facettenreich. Neben den obligatorischen Veranstaltungen bei der Europäischen Zentralbank und der Deutschen Bundesbank zum Lehrplanthema „Geldpolitik“, waren auch eine Schifffahrt auf dem Main, der Maintower, der Palmengarten und die Kelterei Possmann feste Programmpunkte. Die teilweise tropischen Temperaturen konnten so in der Tat besser ertragen werden. Insgesamt war die Fahrt ein voller Erfolg.

 

 

 

Im Rahmen des Deutschunterrichtes begaben sich die Schülerinnen und Schü-ler der achten Klassen mit dem Bamberger Buchautor, Sprachforscher und Dozenten Herrn Dr. Rolf-Bernhard Essig auf Entdeckungsreise in Sachen Herkunft, Bedeutung und Verwendung von Sprichwörtern und Redensarten.

Dank lebhaften Austauschs zwischen dem Sprach-Entertainer und dem jugendlichen Publikum offenbarte sich das breite Spektrum tiefsinniger wie auch lapidarer Sprachwendungen, die nur in einer einzelnen Sprache zu finden sind oder solcher, die ihren Weg in den internationalen Sprachraum gefunden haben.

Anhand konkreter, zum Teil frappierender Beispiele, wurde die manipulative Wirkung von Sprache und Sprachgebrauch verdeutlicht. In diesem Sinne sollten wir in unserer alltäglichen Kommunikation kritisch und selbstkritisch über Sprache und Sprachgebrauch reflektieren.

Im Kunstunterricht werden die gewonnenen linguistischen Einsichten ihre kreative Umsetzung finden, indem die Teilnehmer die von ihnen gewählten Sprichwörter in Form, Farbe und Bild individuell gestalten.

K.K.