„Wow! Ein Buch hat meine Fantasie erweckt!“ – rappte Eko Fresh 2019 zum Jubiläum des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels. Fantasie bei seinen Zuhörer*innen weckte auch Leart Miftari, Schüler des Henfling-Gymnasiums Meiningen. Der Sechstklässler gewann den Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs und setzte sich gegen seine Mitschüler*innen durch. Er las aus dem „Im Zeichen der Zauberkugel“ von Stefan Gemmel.

Die Schüler*innen der Jahrgangsstufe 6 des Henfling-Gymnasiums holten auch dieses Jahr ihre Lieblingsbücher hervor, übten fleißig und haben sich gegenseitig um die Wette vorgelesen, um optimal vorbereitet zu sein auf den 61. Vorlesewettbewerb. Denn nur wer wirklich klar und deutlich vorliest, wer richtig betont und es schafft, mit seinem Vortrag die Fantasie der Zuhörer*innen zu erwecken, hat eine Chance auf den Schulsieg. Alle Schulsieger*innen qualifizieren sich für den Stadt- bzw. Kreisentscheid.

Bundesweit lesen jedes Jahr rund. 600.000 Schüler*innen der 6. Klassen beim Vorlesewettbewerb um die Wette. Er ist einer der größten und traditionsreichsten Schülerwettbewerbe Deutschlands.

 

 

 

 

Auch in diesem Jahr hatten die zwölften Klassen im Rahmen des Projektes „Brückenschlag” wieder die Möglichkeit, sich kulturell zu bilden und natürlich Entscheidungen für ihr künftiges Studien- und Berufsleben zu treffen.
Wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 12/2, machten uns am Dienstagmorgen mit dem Zug auf den Weg nach Leipzig. Die Stadt wurde uns gleich im Anschluss in einer kurzweiligen, aber sehr informativen Stadtführung nähergebracht. Am Abend sahen wir dann noch in einem altmodischen Kino den Dokumentarfilm „Das Forum” von Regisseur Marcus Vetter. Dieser bilinguale Film ermöglichte uns einen Blick hinter die Kulissen des Weltwirtschaftsforums in Davos.
Am Mittwoch durften wir schließlich die Universität Leipzig im Rahmen einer kleinen Campusführung besichtigen. Nach einer weiteren Informationsveranstaltung durch die Studienberatung besuchten wir eine sehr lehrreiche Vorlesung zur Einführung in die Literaturwissenschaft von Prof. Dr. Dirk Oschmann, der unter anderem über die Eigenschaften des aristotelischen Dramas sprach.
Um den Tag abzuschließen, fuhren wir am späten Nachmittag zum Gelände des mdr. Dort erwarteten uns nach einer Studiotour und einem Rundgang über das Gelände anderthalb Stunden freie Wahl zwischen einigen Virtual-Reality-Spielen.
Bevor wir am Donnerstag die Heimreise antraten, bekamen wir einen weiteren Eindruck von der kulturellen Vielfalt Leipzigs. Mit der Besichtigung des Völkerschlachtdenkmals, einem kleinen Exkurs in die sächsische Geschichte und einem tollen Ausblick auf die Stadt, beendeten wir unser Projekt.

Emelie Mühlhans (12/2)

 

 

Im Rahmen der Digitalisierung und unserer Aufgabe als Pilotschule „Digitale Schule“ in Thüringen wollen wir natürlich unsere Schülerinnen und Schüler optimal auf den Umgang mit den neuen Medien vorbereiten. Den Umgang mit dem Handy, die Selbstdarstellung im Netz und wie man sich vor Cybermobbing schützt, lernten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 des Henfling-Gymnasiums am 02.12.2019.

Im Rahmen ihrer Bildungsförderung finanzierte die Rhön-Rennsteig-Sparkasse auch in diesem Jahr wieder Projekttage zur Medienkompetenz mit der mecodia Akademie an 10 Schulen des Landkreises. Louisa Weller von mecodia kam an unsere Schule und vermittelte den Kids Wissen über den richtigen Umgang mit Smartphone, WhatsApp und Co.

Viele unserer Schüler waren erstaunt, wie viel die Welt über eine Person erfahren kann, wenn ein paar Bilder im Netz gepostet werden. Unsere Schülerinnen und Schüler wurden intensiv darauf aufmerksam gemacht, welche Folgen verschiedene Postings haben können. Sei es ein falsches Foto, welches den späteren Arbeitgeber interessieren könnte oder das Teilen von Bildern mit mehreren Personen. Das Recht am eigenen Bild oder auch das Urheberrecht wurden im ersten der drei Workshops thematisiert.

Erstaunt waren unsere Henflingianer auch, wie schnell man anhand verschiedener Bilder und Kommentaren herausfinden kann, wo eine Person wohnt, welchen Hobbys diese Person nachgeht oder sogar wann diese Person im Urlaub ist. Sie wurden darauf aufmerksam gemacht, dass nicht das einzelne Bild von Bedeutung ist, sondern die Vielfalt der täglichen Posts mit den jeweiligen Kommentaren. In einem zweiten Workshop befassten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6/2 mit dem richtigen Verhalten im Klassenchat. Sie wurden darüber informiert, welche Folgen das Versenden von Kettenbriefen hat und wie sie die Anhäufung von unwichtigen Nachrichten vermeiden. Der letzte Workshop beschäftigte sich mit dem Umgang von Cybermobbing. Dieses Phänomen nimmt durch die Anonymität des Internets leider ständig zu und betrifft leider mer mehr Kids. Eine ,vielleicht nicht gut durchdachte, Bildunterschrift kann schnell für einen Shitstorm sorgen und die Gefühle Heranwachsender durcheinander bringen. Heute lernten unsere Schülerinnen und Schüler, wie sie sich selbst schützen und negative Kommentare vermeiden können.

Im Medienkunde-Unterricht werden die neuen Erkenntnisse noch einmal nachbereitet und besprochen. Wir hoffen, auf diesem Weg unseren Kindern einen sicheren Weg in die digitale Zukunft aufzeigen zu können.

 

 

Einer mehrjährigen Tradition folgend, stattete das FRANCEMOBIL auch 2019 unserer Schule einen mehrstündigen Besuch ab.

Madame Océane Gobin, eine von zwölf französischen Lektor*Innen, die deutschlandweit im Auftrag des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) in enger Kooperation mit der Französischen Botschaft/Institut français Deutschland und der Robert Bosch Stiftung an den Schulen unterwegs sind, begeisterte mit jugendlichem Temperament und Charme die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen für die französische Sprache und Kultur.

So konnten sie bereits nach wenigen Minuten einige Sätze in Französisch formulieren und auf die kommunikativen Impulse der jungen Dame aus Paris reagieren. Mit kurzweiligen Memorys oder Quizrunden entdeckten die Achtklässler die vielfältigen Beziehungen zwischen der Grande Nation und Deutschland auf kulturellem, wirtschaftlich-politischem und sprachlichem Gebiet und erkannten, dass das Beherrschen der französischen Sprache nicht nur ein Vorteil für die internationale Kommunikation darstellt, sondern auch für die eigene berufliche Perspektive von großem Nutzen ist.

Der Tag mit Madame Gobin wird unseren Achtklässlern in freudiger Erinnerung bleiben.

Unsere Schule bietet ab der 9. Klasse mit dem Zweig "Sprachen und Sprachen-lernen" den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit Französisch zu lernen. Wird diese Fremdsprache bis zum Abitur geführt, erreichen die Lernenden die anspruchsvolle Niveaustufe B2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrah-mens für Sprachen. Wir hoffen, dass das FRANCEMOBIL die interessierten Achtklässler in ihrer Entscheidung für Wahl der neuen Fremdsprache motivieren konnte.

K.Köhler