Nachdem sich die Turnerinnen der WK IV für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert hatten, begann am 07.05.19 das Abenteuer „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin.

Eine Schulsportveranstaltung, die einmalig ist und sie waren dabei: Greta Mühlhans, Hannah Schmidt, Emily Hitz, Luisa Mai, Alina Hald sowie ihre Betreuerin Doris Gensel.

Nach dem Einchecken fuhren wir in die Jugendherberge und beendeten den Tag mit einem kleinen Bummel in Berlin.

Am Mittwoch, 08.05. haben wir den Berliner Tierpark erkundet, welcher sehr schön und weitläufig gestaltet ist. Entsprechend schwer waren die Beine nach 3,5 Std.. Neue Energie gab es bei der Aussicht, shoppen gehen zu können. Und so wurden am Alex Einkäufe getätigt, bevor wir dem Brandenburger Tor einen Besuch abstatteten. (Bild)

Am Donnerstag fand unser Wettkampf statt und wir sahen am Vormittag, dass sehr gute Mannschaften am Start waren. Alle riefen ihr Leistungsvermögen ab und Verbesserungen gegenüber dem Landesfinale konnten erzielt werden. Kleine Fehler wurden jedoch hart bestraft. Der 10.Platz, punktgleich mit dem 9.Platz, spiegelt die guten turnerischen Leistungen der fünf Mädchen wieder (Bild).

Am Abend besuchten wir den Friedrichstadtpalast und durften die „Vivid Grand Show“ anschauen – diese Show war atemberaubend und faszinierend und rundete den Wettkampftag perfekt ab.

Der Freitag klang mit dem Besuch eines Jumphouses und der Abschlussveranstaltung in der Werner-Seelenbinder - Halle mit anschließender Disco in gemütlicher Runde aus. Glücklich, überladen mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen kehrten wir am Samstagnachmittag nach Meiningen zurück.

Auf ein Neues 2020.

vlnr. Luisa Mai, Ehrengast Phillip Boy (ehem. Kunstturner), Hannah Schmidt, Alina Hald, Emily Hitz und Greta Mühlhans

 

Unsere Mädchen der WK II haben sich in Jena einen Podestplatz ergattert. Sie konnten die Mannschaften des Humboldtgym. Weimar und der Montessorischule Jena hinter sich lassen. Durch den knappen und hart erkämpften Sieg (1:0) gegen Jena konnten sie sich den 3. Platz sichern. In der letzten Partie gegen das Sportgymn. Jena (bestehend aus lauter Spielerinnen der Jugendnationalmannschaft und solchen die es noch werde wollen) konnten wir der athletischen und spieltaktischen Fähigkeiten nicht mehr viel entgegensetzen. Nichts desto trotz gebührt unseren jungen Spielerinnen großen Respekt gezollt für diese starke Leistung.

Herzlichen Glückwunsch, Emily, Lara, Josi, Lotta, Rosalie, Nele, Matilda, Frauke und Celine!

 

 

Am Donnerstag und Freitag bekamen wir, die Schüler der 11.Klasse, einen ganz besonderen Einblick in die Welt der Politik. Ein vom Europäischen Parlament, Verbindungsbüro München, in Zusammenarbeit mit Eurosok, einem Netzwerk aus Beratern und Experten aus verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen, Europa-Projekt über die Asylpolitik konnte erstmalig für das Henfling-Gymnasium gewonnen werden.

Dafür kamen zwei aktuelle Politikexperten (Miriam Leue & Adrian Hammer) nach Meiningen, um die geplante Veranstaltung konkret zu begleiten. Zu Beginn erhielt jeder Schüler eine kleine Rollenbiographie, worin der entsprechende Status festgelegt wurde und worin stand, ob man Mitglied im europäischen Rat oder im Parlament war. Außerdem waren generelle Punkte als Basis für eine kontroverse Diskussion in einer Liste erfasst worden, die die Gespräche zwischen den Vertretern (als Rolle übernommen durch die Schüler) erleichtern sollten. So hatte jeder im Parlament beispielsweise eine zu vertretene Fraktion und im Rat ein europäisches Land zu repräsentieren. Zwei Rolle wurden dabei wie üblich für die jeweiligen Präsidenten vergeben.

Am Henfling-Gymnasium waren die Räume wundervoll geschmückt, jedes Mitglied des Rates hatte seine Landesfahne vor sich gehisst und im Parlament wurden kleine Schilder aufgestellt. Außerdem bekam jeder Schüler bzw. "Politiker" ein Namenschild, worauf jedoch nicht der eigene Name sondern der des zu vertretenden Politikers stand. Um das Gesamtpaket zu perfektionieren trugen einige Teilnehmer Anzüge, aber auch die Damen hatten sich „in Schale geworfen“. Nach der grundsätzlichen Einteilung begann das Projekt am Donnerstag mit einem kurzen Vortrag der Projektleiter. Danach schritten wir Schüler gleich zur Tat, denn es gab viel zu tun, beispielsweise stand der erste Änderungspunkt auf der politischen Tagesordnung. Diese trugen die beiden Präsidenten des Parlaments für einen kurzen Augenblick im Europarat vor, um die beschlossenen Änderungsvorschläge zu präsentieren. Da sich der erste Streitpunkt mit dem Ort der Bildung minderjähriger Flüchtlinge beschäftigte, konnten wir uns alle sehr gut positionieren. Zwar durften wir unsere eigene Meinung und Vorschläge mit einbringen, jedoch durften wir auch die vorgegebene Haltung des Landes bezüglich der Thematik nicht missachten, da wir dieses ja in unserer Rolle repräsentierten. Der zweite Änderungspunkt befasste sich mit der Frage, ab wann der Arbeitsmarkt für Asylbewerber zugängig ist.

Am Freitag, dem zweiten Tag der Politiksimulation am Henfling-Gymnasium, spielten dann die Medienvertreter eine besondere Rolle bei der Pressekonferenz, in welcher die Journalisten provokative Fragen an einzelne Minister stellten, welche sich dann für ihre Stellung rechtfertigen mussten. Daraufhin folgte eine professionelle Präsentation von einem der Projektleiter über die aktuelle Flüchlingssituation in ganz Europa. In Folge dessen kooperierten erstmals Parlament und Rat miteinander, um offene Fragen zu klären. Abschließend gab es eine Vorstellung unserer Richtlinien und der Ergebnisse des Verhandlungsverlaufs.

Hervorzuheben ist, dass die Projektleiter unserer Arbeit als ,,so detailliert wie noch nie" bezeichneten. Im Allgemeinen kam das Simulationsspiel sehr gut an. Nach einzelnen Befragungen äußerte sich Benedikt Lehoczky, welcher im EU-Rat Slowenien vertrat, wie folgt: ,,Das Simulationsspiel ist eine sehr jugendfreundliche, aber auch aufwendige Methode, um die Verabschiedung und Gestaltung eines Gesetzes nachzustellen und das Interesse an der Politik zu wecken." Die Vertreterin Irlands der Fraktion EVP; Anne Schön, empfand das Projekt als „einen guten Einblick in die Politikwelt, welcher informativ und sehr lehrreich gestaltet wurde“. Wir Schüler hatten also eine unterhaltsame aber auch äußerst lehrhafte und intensive Zeit während der Politiksimulation.

Ein großes Dankeschön geht an unsere Spanischlehrerin, Frau Goribar, die das ganze Projekt in die Wege geleitet hat und viel Zeit für die Organisation investierte. Wir sind alle sehr dankbar, dass wir als erstes Gymnasium in Thüringen das Europaprojekt durchführen durften. Ohne Frau Goribars Engagement wäre dies unvorstellbar gewesen.

Zoe Kambs

 

 

Wie schnell fünf Tage vergehen können, merkten wir während unseres Abschiedes von unseren Austauschpartnern und Gasteltern. Wir waren doch erst angekommen. Ereignisreiche Tage liegen hinter uns. Neben Schulbesuch, Klootshiten und einem Grillabend, von welchen wir schon berichteten, erwartete uns am Donnerstag ein Ausflug nach Amsterdam. Hier machten wir eine Grachtenfahrt und lernten die niederländische Hauptstadt auf ihren zahlreichen Wasserstraßen kennen. Per Audioguides erfuhren wir viel Wissenswertes über die Gründungsgeschichte der Stadt und die Besonderheiten der Hausfassaden entlang der Kanäle. Anschließend besuchten wir das Anne-Frank-Haus. Genau jenes Haus, in welchem sich die jüdische Familie Frank in den Jahren 1942 bis 1944 vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten versteckten. Nach diesem interessanten und spannenden Besuch begaben wir uns auf den Weg in das Zentrum der Stadt. Hier hatten wir Freizeit, ein wenig Zeit zum Shoppen und die Möglichkeit etwas zu essen. Erschöpft, aber voll mit vielen tollen Eindrücken machten wir uns am frühen Nachmittag auf den Rückweg nach Almelo.

Den Samstag verbrachten wir in unseren Gastfamilien. Einige von uns trafen sich, um gemeinsam ins Schwimmbad zu gehen, andere verabredeten sich zum Klettern. Den letzten gemeinsamen Abend verbrachten wir alle zusammen. Auf einer Tennisanlage in der Nähe von Almelo spielten wir gemeinsam Tennis, aßen typisches niederländisches Essen, welches von den Eltern vorbereitet wurde, und saßen in gemütlicher Runde beisammen. Den Rest des Abends verbrachten wir in unseren Gastfamilien, bis es hieß: „Koffer packen“.

Am Sonntagmorgen trafen wir uns am Bahnhof von Almelo und es gab dann doch einige Tränen bei der Verabschiedung von unseren Tauschpartnern. Nach knapp acht Stunden Zugfahrt erreichten wir endlich Meiningen und wurden von unseren Familien sehnsüchtig erwartet.

Wir bedanken uns bei allen niederländischen Organisatoren für die tollen, sehr abwechslungsreichen Tage und hoffen, dass wir uns bald wieder sehen.