Am vergangenen Mittwoch (26.6.2019) brachen wir, die zehnten Klassen, zu unserer Klassenfahrt in die im östlichen Sachsen gelegene Großstadt Dresden auf. Nach der Anreise, welche durch das Reiseunternehmen Tierparkreisen erfolgte, stand als erstes eine Stadtrundfahrt auf dem Plan. Diese wurde durch unsere Begleitung Frau Fischer geleitet. Da zum Reisezeitpunkt eine große Hitzewelle herrschte, wurde anschließend eine spontane Pause in der Dresdner Innenstadt eingelegt, in welcher wir uns auf eigene Faust durch die Stadt bewegen konnten. Nach anschließendem Bowlen und Abendessen hatten wir Zeit, unsere Zimmer zu beziehen und uns auszuruhen. Der Tag wurde gemeinsam in gemütlicher Runde im Park nahe des Rudolf-Harbig-Stadions beendet.

Der nächste Tag fand seinen Anfang am Frühstücksbuffet. Nach einer ausreichenden Stärkung ging es in Begleitung von Frau Fischer in die Sächsische Schweiz (Bastei), wo wir von Bergspitzen Ausblicke in weite Ferne bestaunen konnten. Anschließend machten wir uns zur über 400 Jahre alten Festung Königstein auf. Im Anschluss daran fuhren wir mit dem Bus in die Innenstadt, wo wir Zeit für Bummeln, Einkäufe oder auch kurze Imbisse hatten. Später begaben wir uns für eine kurze Pause in die Unterkunft, nach welcher wir zum sogenannten Achterbahnrestaurant aufbrachen. Hierauf waren wir vor allem gespannt, weil traditionelle Speisekarten und Kellner durch moderne Technik ersetzt wurden und somit für uns etwas Neues darstellten. Um den Tag angemessen ausklingen zu lassen, gingen wir nun geschlossen zu den Elbwiesen nahe der Augustusbrücke. Unterwegs gaben wir das bekannte Lied „Lemon Tree“ zu Besten und veranlassten Passanten mit einigen Tanzeinlagen unsererseits zu amüsierten Blicken und Applaus. Dort verbrachten wir den Abend und konnten zudem den Sonnenuntergang bewundern.

Der letzte Tag startete erneut mit einem gemeinsamen Frühstück. Im Anschluss daran folgte ein Besuch des Grünen Gewölbes bzw. des Hygienemuseums. Im Grünen Gewölbe gab es unter anderem den größten grünen Diamanten der Welt zu sehen. Mit diesen Eindrücken gingen wir in die bekannte Dresdner Frauenkirche, wo wir einer kurzen Andacht beiwohnten. Nach anschließender Freizeit begann schließlich unsere von guter Stimmung geprägte Heimfahrt. Die Ankunft in Meiningen folgte ungefähr um 19 Uhr.

Besonders möchten wir uns beim Reiseunternehmen Tierparkreisen und Herrn Rommel für die vielen, unterhaltsamen und vor allem angenehmen Eindrücke, sowie unseren Begleitlehrern Frau Koch, Herrn Gutmann und Herrn Bischof für die schöne Klassenfahrt bedanken!

 

Caroline Groß  Klasse 10/1

 

 

 

 

Am kommenden Montag (24.6.), 13.00 Uhr, werden in der AG "Tüftler und Denker" die Kennlinien verschiedener Leuchtdioden aufgenommen. Auch wer (noch) nicht Mitglied in der AG ist, kann mitzuforschen! Die AG findet in der Werkstatt in den ehemaligen Räumen der Sparkasse statt.

 

 

Am Mittwoch, den 25. September, begann die Weiterarbeit am Erasmus-Magazin zum Thema "Human Relations“. Hierfür wurden wir in Gruppen aufgeteilt, wobei die Nationen durchmischt wurden. Wir vier arbeiteten in Gruppen zu folgenden Aufgaben: Verfassen des Hauptartikels, Erstellen eines Comics, einer Umfrage sowie eines Blogs.

Nach dem Mittagessen besuchte der Großteil der Schüler das Schloss in Lednice. Nach einem leckeren Eis sind wir spazieren gegangen und genossen von dem im Park gelegenen "Minarett“ die Aussicht.

Den Abend verbrachten wir in unseren Gastfamilien.

Der Donnerstag begann mit einem Ausflug zu einer Chips-Fabrik der Marke "Petr Hobža". Dort haben wir viel über die Firma erfahren und durften zusehen, wie Chips hergestellt werden. Nach dem Mittagessen arbeiteten wir am Magazin weiter. Die uns verbleibende Freizeit verbrachten wir mit unseren Gastschülern in einem Kletterpark.

 

 

 

Vom 24. bis 28.06.2019 besuchten im Rahmen des Geschichtsunterrichts 23 Schülerinnen und Schüler der elften Klassen unserer Schule die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau.

Nach der Anreise am Montag besichtigten wir am Dienstag das ehemalige Stammlager (Auschwitz I), welches vielen durch seinen markanten Schriftzug „Arbeit macht frei“ über dem Eingangstor bekannt ist, und am Mittwoch den nur drei Kilometer vom Stammlager entfernten und um ein Vielfaches größeren Lagerkomplex Birkenau (Auschwitz II), der unter anderem auch im Film „Schindlers Liste“ als Drehort genutzt wurde. An beiden Tagen erreichte das Thermometer Werte von über 30 Grad Celsius. Obwohl jeder genügend Trinkwasser mit sich führte, machten die hohen Temperaturen allen zu schaffen. Insofern ist es heute kaum vorstellbar, unter welchen Umständen die damaligen Häftlinge des Lagers schwersten körperlichen Arbeiten nachgehen oder in den Baracken ausharren mussten.

Im ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau fielen zwischen 1940 und 1945 ca. 1,5 Millionen Menschen, davon ca. 1,1 Millionen Juden, der nationalsozialistischen Ideologie zum Opfer und wurden in Gaskammern ermordet. Im Stammlager ist die erste Gaskammer des Lagers noch erhalten und kann besichtigt werden, in Birkenau sieht man heute nur noch die Überreste der ehemaligen Gaskammern, die in etwa 7 x 30 m maßen, bis zu 2.000 Personen auf einmal fassen konnten und Bestandteil der Krematorien waren. Bis zu 1.440 Leichen konnten binnen 24 Stunden in einem der großen Krematorien verbrannt werden. Damit wird Auschwitz von den wenigen Überlebenden zurecht als „Todesfabrik“ bezeichnet und ist ein einmaliges Zeugnis der „Shoa“, wie der Holocaust im Hebräischen genannt wird.

Neben den Besichtigungen der Lagerkomplexe nahmen wir auch an unterschiedlichen Workshops in der Gedenkstätte teil, die sich einerseits mit dem Leben der Sinti und Roma in Auschwitz beschäftigten und andererseits einen Zugang zum Lagerarchiv ermöglichten. Dabei stand der Archivbesuch unter dem thematischen Schwerpunkt der Tätigkeit der Sonderkommandos, welche vorwiegend aus jüdischen Häftlingen bestanden und die Arbeit in den Krematorien verrichten mussten.

Am Donnerstag fuhren wir in die ehemalige polnische Hauptstadt Krakau, welche nicht nur wegen ihres jüdischen Viertels Kazimierz einen interessanten Anlaufpunkt darstellt, sondern auch ein Zentrum polnischer Geschichte und Kultur war und ist. Ein sehr kurzweiliger Stadtrundgang führte uns in die Isaak-Synagoge, auf den „Neue[n] jüdische[n] Friedhof“ und zu einigen weiteren wichtigen Punkten des jüdischen Viertels, das auch heute noch Mittelpunkt des jüdischen Lebens in der Stadt ist. Darüber hinaus kann man in Krakau auch einige wichtige Drehorte von „Schindlers Liste“ besichtigen, was uns aus Zeitgründen jedoch kaum möglich war. Nach dem Besuch des jüdischen Viertels machten wir uns auf den Weg in die Altstadt, wo unsere Stadtführung an der Marienkirche und den bekannten Tuchhallen endete. Anschließend hatte jeder die Möglichkeit, seinen individuellen Interessen in Krakau nachzugehen, bevor wir am späten Nachmittag zurück in unsere Unterkunft und am Freitagmorgen zurück nach Hause fuhren.

Ch. Walther