Am Mittwoch, den 25. September, begann die Weiterarbeit am Erasmus-Magazin zum Thema "Human Relations“. Hierfür wurden wir in Gruppen aufgeteilt, wobei die Nationen durchmischt wurden. Wir vier arbeiteten in Gruppen zu folgenden Aufgaben: Verfassen des Hauptartikels, Erstellen eines Comics, einer Umfrage sowie eines Blogs.

Nach dem Mittagessen besuchte der Großteil der Schüler das Schloss in Lednice. Nach einem leckeren Eis sind wir spazieren gegangen und genossen von dem im Park gelegenen "Minarett“ die Aussicht.

Den Abend verbrachten wir in unseren Gastfamilien.

Der Donnerstag begann mit einem Ausflug zu einer Chips-Fabrik der Marke "Petr Hobža". Dort haben wir viel über die Firma erfahren und durften zusehen, wie Chips hergestellt werden. Nach dem Mittagessen arbeiteten wir am Magazin weiter. Die uns verbleibende Freizeit verbrachten wir mit unseren Gastschülern in einem Kletterpark.

 

 

 

Vom 24. bis 28.06.2019 besuchten im Rahmen des Geschichtsunterrichts 23 Schülerinnen und Schüler der elften Klassen unserer Schule die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau.

Nach der Anreise am Montag besichtigten wir am Dienstag das ehemalige Stammlager (Auschwitz I), welches vielen durch seinen markanten Schriftzug „Arbeit macht frei“ über dem Eingangstor bekannt ist, und am Mittwoch den nur drei Kilometer vom Stammlager entfernten und um ein Vielfaches größeren Lagerkomplex Birkenau (Auschwitz II), der unter anderem auch im Film „Schindlers Liste“ als Drehort genutzt wurde. An beiden Tagen erreichte das Thermometer Werte von über 30 Grad Celsius. Obwohl jeder genügend Trinkwasser mit sich führte, machten die hohen Temperaturen allen zu schaffen. Insofern ist es heute kaum vorstellbar, unter welchen Umständen die damaligen Häftlinge des Lagers schwersten körperlichen Arbeiten nachgehen oder in den Baracken ausharren mussten.

Im ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau fielen zwischen 1940 und 1945 ca. 1,5 Millionen Menschen, davon ca. 1,1 Millionen Juden, der nationalsozialistischen Ideologie zum Opfer und wurden in Gaskammern ermordet. Im Stammlager ist die erste Gaskammer des Lagers noch erhalten und kann besichtigt werden, in Birkenau sieht man heute nur noch die Überreste der ehemaligen Gaskammern, die in etwa 7 x 30 m maßen, bis zu 2.000 Personen auf einmal fassen konnten und Bestandteil der Krematorien waren. Bis zu 1.440 Leichen konnten binnen 24 Stunden in einem der großen Krematorien verbrannt werden. Damit wird Auschwitz von den wenigen Überlebenden zurecht als „Todesfabrik“ bezeichnet und ist ein einmaliges Zeugnis der „Shoa“, wie der Holocaust im Hebräischen genannt wird.

Neben den Besichtigungen der Lagerkomplexe nahmen wir auch an unterschiedlichen Workshops in der Gedenkstätte teil, die sich einerseits mit dem Leben der Sinti und Roma in Auschwitz beschäftigten und andererseits einen Zugang zum Lagerarchiv ermöglichten. Dabei stand der Archivbesuch unter dem thematischen Schwerpunkt der Tätigkeit der Sonderkommandos, welche vorwiegend aus jüdischen Häftlingen bestanden und die Arbeit in den Krematorien verrichten mussten.

Am Donnerstag fuhren wir in die ehemalige polnische Hauptstadt Krakau, welche nicht nur wegen ihres jüdischen Viertels Kazimierz einen interessanten Anlaufpunkt darstellt, sondern auch ein Zentrum polnischer Geschichte und Kultur war und ist. Ein sehr kurzweiliger Stadtrundgang führte uns in die Isaak-Synagoge, auf den „Neue[n] jüdische[n] Friedhof“ und zu einigen weiteren wichtigen Punkten des jüdischen Viertels, das auch heute noch Mittelpunkt des jüdischen Lebens in der Stadt ist. Darüber hinaus kann man in Krakau auch einige wichtige Drehorte von „Schindlers Liste“ besichtigen, was uns aus Zeitgründen jedoch kaum möglich war. Nach dem Besuch des jüdischen Viertels machten wir uns auf den Weg in die Altstadt, wo unsere Stadtführung an der Marienkirche und den bekannten Tuchhallen endete. Anschließend hatte jeder die Möglichkeit, seinen individuellen Interessen in Krakau nachzugehen, bevor wir am späten Nachmittag zurück in unsere Unterkunft und am Freitagmorgen zurück nach Hause fuhren.

Ch. Walther

 

 

 

 

Auch in diesem Schuljahr gestalteten Frau Schleicher, Leiterin der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung mit ihrer Mitarbeiterin Frau Ennenbach, beide vom Sozialwerk Meiningen, in einem Projekt den Biologieunterricht in den drei 8. Klassen.

Zu den Themen gehörten unter anderem Schwangerschaft und Geburt, sowie Prävention.

Eine aufgelockerte Atmosphäre, viele Materialien und eine zeitweilige geschlechtsspezifische Trennung der Gruppen, boten den Schülern vielfältige Möglichkeiten zur Diskussion und des Stellens von individuellen Fragen.

Aus der Sicht der Schüler war es eine gelungene Veranstaltung – interessant, lehrreich und anschaulich.

An dieser Stelle geht auch nochmals unser herzlichster Dank an Frau Schleicher und Frau Ennenbach!

                                                                                                                                           Fachschaft Biologie

 

 

 

 

 

Am Sonntag sind wir, 4 Schülerinnen unseres Gymnasiums zusammen mit Herrn Früh und Frau Fritz zum Erasmus+ Projekt nach Tschechien aufgebrochen. Nach holprigem Start (Zugausfälle aufgrund eines Brandes sowie Verständnisprobleme mit einer Bahnangestellten am Informationsschalter in Erfurt) fuhren wir 13 Stunden lang von Grimmenthal nach Erfurt, von dort nach Nürnberg und weiter zum letzten Umstieg nach Wien, bis wir kurz nach 20 Uhr in Břeclav von unseren Gastfamilien empfangen wurden. Den restlichen Abend verbrachten wir dann individuell mit ihnen. Bei allen gab es leckeres Essen und tolle Gespräche.

Am folgenden Morgen trafen wir uns um 8 Uhr an der Schule. Zunächst erhielten wir eine Führung durch das Schulgebäude. Anschließend präsentierte jedes am Projekt teilnehmende Land (Slowakei, Tschechien, Mazedonien, Polen und Deutschland) in englischer Sprache seine Ausarbeitung zum Thema „Human Relations“. Alle Beiträge waren sehr ansprechend gestaltet und gewährten uns einen Einblick in die jeweilige Schulkultur und das Leben der Schüler in anderen Ländern. Am Nachmittag wurde uns die Grundschule gezeigt und wir trafen den Bürgermeister von Břeclav. Anschließend verbrachten wir die Zeit damit, einige der Austauschschüler näher kennenzulernen.

Am Dienstag machten wir uns am frühen Morgen auf zu unserem Tagestrip zur "Punkva-Höhle", die wir - verknüpft mit einer kleinen Wanderung - besichtigten. Nach diesem eindrucksvollen Erlebnis besuchten wir ein kleines Restaurant um uns zu stärken und fuhren zwei Stunden zurück nach Břeclav. Auch hier durften wir den Abend zu unserer eigenen Gestaltung nutzen.

Ab Mittwoch werden wir weiter an unserem Projekt "Voices" arbeiten und hoffentlich noch viel erleben dürfen.