Hallo, oder wie man auf polnisch sagt: "cześć", 

Wir (Jonas, Patrick, Emily und Sophie) haben vergangene Woche (25. November - 1. Dezember 2018) am Erasmus+  Projekt an unserer Partnerschule in Rawicz (Polen) teilgenommen. Hierbei haben wir ein Magazin mit dem Titel VOICES zu dem Thema "cultural heritage", in Bezug auf die Länder Deutschland, Polen, Slowakei, Tschechische Republik und Mazedonien entworfen. Während unseres Aufenthalts haben wir unter anderem die Städte Wroclaw und Krakau besucht. Außerdem haben wir das KZ Auschwitz besichtigt, was sowohl eindrucksvoll als auch abschreckend war, und im Anschluss die letzte Nacht in Krakau verbracht. Die vorherigen Tage wurden wir bei den Familien polnischer Schüler untergebracht. Trotz der kurzen Zeit konnten wir einige gute Freundschaften zu Schülern aus den anderen Ländern schließen. Wir freuen uns bereits auf die Ankunft der Polen in Deutschland.

Liebe Grüße;

Emily, Patrick, Jonas, Sophie, Herr Zwerrenz und Herr Gerbig

Polen

 

 

Die Woche in Norwegen schreitet voran und jeder Tag ist gefüllt mit zahlreichen Erlebnissen und enorm vielen Eindrücken.

Am Dienstag hatten wir morgens in der Schule die Möglichkeit ein paar Hausaufgaben zu erledigen und Unterrichtsstoff nachzuarbeiten, bevor wir gemeinsam mit unseren Gastgebern den Deutschunterricht besuchten. Hierzu teilten wir uns in zwei Gruppen und besuchten die Unterrichtsstunden der beiden Deutschlehrerinnen Toril und Ida. Da die norwegischen Schüler alle einen eigenen Laptop für den Schulbesuch bekommen, bekamen wir einen kleinen Einblick, wie die Technik im Unterricht genutzt wird. Vom Hören eines Hörbuchs, über Vokabeltraining mit dem Programm „Quizlet“ bis zum spielerischen Wissenswettkampf mit der App „Kahoot!“ war alles dabei. Das Spielen mit Kahoot hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen, dass wir diese Art der Wissensvermittlung auch bald in unserer Schule einmal ausprobieren können.

105E7C0F CC0F 47DB 924D 93C0F2C930FFNach dem Unterricht machten wir uns auf den Weg zum Midgard Viking Center. Dort erzählte uns ein „Wikinger“ sehr viel über die Lebensweise dieses Volkes. Unser Guide war sehr enthusiastisch und riss uns mit seiner Begeisterung für die Wikinger regelrecht mit. Im Anschluss an die Besichtigung des Gildehauses hieß es Kräftemessen bei Wikingerspielen. Hier hatten wir alle unseren Spaß. Beim Tauziehen Mädchen gegen Jungs oder beim Bogenschießen oder bei einer Art „Gladiatorenkampf“ auf einem wackeligen Baumstamm war für jeden etwas dabei. Unsere Jungs konnten sich richtig austoben. Da der Nachmittag ganz im Zeichen der Wikinger stand, fuhren wir im Anschluss nach Tonsberg, der ältesten Stadt in Norwegen, und schauten dort die Nachbildungen der in der Nähe gefundenen Wikingerschiffen an. 

 

3DF8476F 2DD9 4059 AB0C D8AFFFD62F68Auch der Mittwoch befasste sich thematisch mit den Wikingern. Wir fuhren nach Oslo und besuchten das Wikingerschiffmuseum, in welchem wir die weltweit drei besterhaltenen Wikingerschiffe anschauen konnten. Auch hier hatten wir eine tolle Führung, welche uns das ein oder andere Geheimnis der Wikinger preisgab. Von der Museumsinsel aus fuhren wir zum Holmenkollen, der bekannten Sprungschanze in Oslo. Dank Sonnenschein und blauem Himmel hatten wir einen phänomenalen Blick über die Stadt und den Oslofjord. Die Sonne genossen wir auch im Vigelandpark im Herzen der Stadt, bevor es dann auf Shoppingtour ging. Wir erkundeten die Innenstadt Oslos und hatten Zeit ein paar Souvenire für Freunde und Familie zu kaufen. Diesen erlebnisreichenTag rundete ein gemeinsames Abendessen bei Peppes Pizza im Hafen von Oslo ab. 

 

1AAB61E2 BB8C 4752 8279 38FECB903D46 

Auch unsere letzten beiden Tage sind noch mit vielen Programmpunkten gespickt und wir sind gespannt auf weitere Erlebnisse.

 

 

Unterrichtsbeginn um 8.30 Uhr ist ein Vorzug des norwegischen Schulsystems, welches uns heute in der Horten videregandeskole vorgestellt wurde. Wir wurden von der Schulleiterin begrüßt und sie erzählte uns einige Details über die Möglichkeiten der Bildung an unserer Partnerschule. Weiterhin berichtete sie uns von den Fortschritten des Neubaus einer neuen Schule, welche im August 2019 bezogen werden soll. Diese Schule ist dann die modernste Schule in ganz Norwegen und viele neue Dinge und Unterrichtsmethoden sollen hier Einzug halten. Nach diesem kurzen Ausblick zeigten uns die norwegischen Gastgeber ihre Schule, wir besuchten den Deutschunterricht und bekamen dort eine kleine Einführung in die norwegische Sprache. Wir erfuhren, dass die deutsche Grammatik den Norwegern einigeSchwierigkeiten bereitet und deshalb für sie Deutsch gar nicht so einfach ist.

Im Anschluss daran machten wir einen Stadtrundgang, bei welchem wieder die Gastgeber als Stadtführer fungierten und uns interessante Dinge über Horten berichteten. Die Stadtführung endete am Hafen. Dort fuhren wir mit der Fähre über den Oslo-Fjord, genossen typische norwegische Eierkuchen und ließen uns den Seewind um die Nase wehen.

Den Nachmittag verbrachten wir in unseren Gastfamilien und am Abend trafen wir uns zum gemeinsamen Klettern.

34777352 C0AD 410B A0C5 E97DF69578E0

 

 

 

 

Am Donnerstag, den 25.10. begann das Projekt #NichtEgal an unserer Schule, dieses ist eine gemeinsame Initiative von YouTube und der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e.V.), die von mehreren medienpädagogischen Einrichtungen realisiert wird. Begleitet wird das Projekt durch bekannte YouTuber*innen, Schirmherrin ist Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey. Die Initiative #NichtEgal möchte ein (Ausrufe-)Zeichen für mehr Toleranz und Respekt im Internet setzen.

In diesem Rahmen hatten 16 Schüler*innen der 9. und 10. Klassen des Henfling-Gymnasium-Gymnasiums Meiningen die Möglichkeit, von Medienpädagogen zu Mentor*innen ausgebildet zu werden und mehr über respektvolles Verhalten im Internet zu erfahren. Das neue Wissen auf diesem Gebiet soll zum Aktionstag am 7. November 2018 an alle Schüler*innen der Jahrgangsstufe 7 unserer Schule weitergegeben werden.

Beim ersten Mentor*innen-Training haben wir Schüler*innen uns mit spezifischen Problemfällen und Hintergründen von Cybermobbing und Hasskommentaren auseinander gesetzt. Als Anregung diente eine aufschlussreiche und interessante Präsentation. Diese wurde durch verschiedene Diskussionsrunden für uns Schüler erweitert. Anschließend wurden wir selbst aktiv und fertigten ein Handy-Video zum Thema positive digitale Kommunikation an. Durch Themenkarten und Anregungen zu verschiedenen Videoformaten wurden alle Gruppen schnell inspiriert, und begannen mit der kreativen Arbeit. Nach Fertigstellung und Auswertung des Filmmaterials kamen alle Schüler*innen zu dem Fazit, dass wir in den acht Unterrichtsstunden viele neue Erfahrung gesammelt haben und es somit ein gelungener Tag war, um uns auf die Schulworkshops mit den 7. Klassen vorzubereiten.

Hiermit möchten wir uns bei den Medienpädagogen bedanken, dass sie den langen Weg von Berlin auf sich genommen haben, um die Initiative auch an unsere Schule zu bringen. Ein großes Dankeschön geht auch an Frau Volk die dieses Projekt mit uns begleitet und durch die wir die Möglichkeit bekommen, gemeinsam etwas in Sachen Toleranz und Respekt an unserer Schule zu bewegen.