Dienstag, den 12. September trafen wir uns in der Schule, um dann gemeinsam das Marinemuseum zu besuchen. Dort bekamen wir eine Führung und erfuhren mehr über die norwegische Marine, ihre Beziehung zu Deutschland und natürlich etwas über das Thema des Austausches, den Kalten Krieg. Unter anderem stiegen wir auch in ein U-Boot und bemerkten Enge und Einfachheit des Lebens unter Wasser. Zurück in der Schule arbeiteten die Schüler mit ihren Austauschpartnern am e-twinning Projekt. Wir reflektierten unter anderem das neu Erlernte und ergänzten Berichte und Seiten. Ganz spontan erfolgte danach die am Montag geplante Stadtführung durch Horten. Danach nur noch eine Stunde Unterricht (hier in Norwegen 90 min) und wir brachen nach Åsgårdstrand, zu Edvard Munchs Sommerhaus auf. Nach einiger Zeit an der Küste nahe dem berühmten Sommerhaus, fuhren wir mit den Minibussen weiter nach Tønsberg. Dort sagen wir eines der berühmtesten, ausgegrabenen Wikingerschiffe, das Oseberg-Schiff. Dazu erfuhren wir mehr über die Ausgrabung, mehr über Bauart der Schiffe und heutige Aktivitäten mit Ihnen. Unter anderem plant eine Gruppe von Interessierten, die bereits einige Schiffe nachgebaut haben, eine Fahrt über Russlands Flüsse bis nach Istanbul.

Juliane Krämer, Janie Kemmerzehl

 

 

 

Klompen 1Holzschuhe in Übergröße, Käsestapel bis zur Decke, antike Windmühlen entlang der zahlreichen Radwege - das sind nur einige beeindruckende Facetten des Schüleraustausches innerhalb des Erasmus+ Projektes, an dem unsere Schule als einzige deutsche teilnehmen durfte.

Wir, fünf Schülerinnen der 11. Klasse unseres Gymnasiums plus Frau Störmer und Herr Petschauer, machten uns Anfang März auf den Weg nach Almelo in den Niederlanden. Nach einer aufregenden Zugfahrt und acht Stunden später begrüßten uns unsere Gastfamilien mit typischem „dutch“-Wetter: Regen. Schüler und Lehrer aus verschiedensten Nationen, unter anderem aus Norwegen, Portugal, Polen und Tschechien, zogen noch am Sonntag bei ihren Austauschgeschwistern ein. Sofort ist uns aufgefallen, wie offen, freundlich und humorvoll die Niederländer sind, was uns sofort ein Gefühl des Willkommenseins gab.

Montagmorgen fiel der Startschuss für ein interessantes Programm, das uns tief in die niederländische Lebensart, Kultur und Geschichte eintauchen lies. So durften wir zum Beispiel Amsterdam auf dem Wasserweg erleben, den bekannten Fischerort Volendam am größten See der Niederlande erkunden und ein Freilandmuseum mit Käserei, Windmühlen und Klompen (Holzschuhe)-Werk besichtigen. Abgerundet wurde das offizielle Projektprogramm durch Kletterpark, Schwimmbadbesuch, GPS- Tour und einem Empfang beim Bürgermeister von Almelo im beeindruckenden Rathaus.

Zwischen den Programmpunkten hatten wir die Möglichkeit das niederländische Schulsystem kennenzulernen. Unsere Gastschule besteht aus 2 Schulkomplexen mit insgesamt 1800 Schülern. Besonders imposant war für uns die moderne Ausstattung der Canisius-Schulgebäude. Neben modernsten Sporthallen - ausgerüstet mit Musikanlagen, Fernsehern, iPads, AppleTV und Fitnessstudio - faszinierte uns ebenfalls die digitale Vernetzung von Schülern und Lehrern. Apps für Noten und Hausaufgaben sowie Schüler-Lehrer-Kommunikation per Internet gehören hier zum Schulalltag.

Ein Unterschied zum unserem Gymnasiumalltag ist ebenfalls der Schulbeginn - hier startet die Schule kurz vor halb neun - und die Anfahrt zur Schule. Statt Schulbussen sind Fahrräder das bevorzugte Transportmittel.
In unserer Freizeit verbrachten wir viele Stunden mit unseren neu gewonnen Freunden und konnten so die holländische Lebensart kennenlernen. Besonders beeindruckt hat uns hier das für uns außergewöhnliche Miteinander. Es ist durchaus üblich, dass nach der Schule 10 Freunde mit am Familientisch sitzen und auch die Eltern gerne einfach mit dazu kommen.

Abschließend können wir sagen, dass wir sehr dankbar sind für diesen rundum gelungenen Schüleraustausch sind. Unsere Köpfe sind voller neuer Bilder von einem bisher für uns fremden Land, was uns motiviert die Welt Stück für Stück weiter zu erkunden.

Wir wünschen uns, es zu schaffen, ein Stück der holländischen Lebensart in unseren Alltag zu integrieren.

Gina Sendel 11/3


 

Mittwoch, der 14. Juni 2017 war der Tag unseres Aufbruchs. Die Klassen 10/1 und 10/4 des Henfling-Gymnasiums brachen auf um die Stadt Dresden unsicher zu machen. Mit dabei waren Frau Schulz und Frau & Herr Gutmann, Busfahrer Markus und die Reiseführerin Frau Fischer. Nach unserer Ankunft statteten wir dem Dresdner Zwinger einen Besuch ab und erhielten Einblicke in Vergangenheit und Gegenwart Dresdens. Den Abend ließen wir bei gemeinsamen Bowling ausklingen. In den folgenden 2 Tagen bewanderten wir die Sächsische Schweiz und bestaunten die Frauenkirche, sowie die Kunst im Neuen Grünen Gewölbe. Ein weiteres Highlight war das Abendessen im Achterbahnrestaurant „Schwerelos“. In diesem Weltraum-Ambiente wurde unser Essen über Achterbahnen an die Tische geliefert. Freitag kehrten wir dann, um einige Eindrücke und Erfahrungen reifer nach Meiningen zurück.

Juliane Krämer 10/1

 

 

 

Der Dienstag begann pünktlich um 7:30 Uhr mit fünf Stunden Unterricht in den Klassen der Gastschüler. Nach einem gemeinsamen Mittagessen arbeiteten die Teilnehmer weiter an ihrem Projekt. Die Schüler bereiteten im Vorfeld ein Interview vor, welches sie gemeinsam mit ihrem Gastschüler führten. Die Fragen thematisierten hierbei den Kalten Krieg. Im Anschluss pflegten sie das Ergebnis gemeinsam bei e-Twinning ein.

Am Ende des Schultages präsentierten zwei deutsche Schülerrinnen das „Grüne Herz Deutschlands“ - Thüringen in einem bilingualen Vortrag.

Den Abend nutzten wir, um uns die öffentliche Probe des Stückes „Theater, Tod und Teufel“ anzusehen. Ein wirklich amüsanter Abschluss des Tages.

Am Mittwoch stand ein Besuch unserer Landeshauptstadt auf dem Programm. Wir trafen uns um 8.45 Uhr am Bahnhofsvorplatz, um dann mit dem Zug nach Erfurt zu fahren. Dort angekommen, fuhren wir mit der Straßenbahn zum Thüringer Landtag, da uns eine Führung erwartete, welche von Frau Schneider geleitet wurde. Sie erklärte uns etwas über den grundlegenden Aufbau des deutschen Staatssystems, zum Beispiel den Ablauf der Bundestagswahl und wie ein Gesetz verabschiedet beziehungsweise in Kraft gesetzt wird. Des Weiteren erläuterte Sie uns die Aufgaben eines Abgeordneten und zeigte uns schließlich den Plenarsaal. Hier wird in der Plenarsitzung über wichtige Gesetzesänderungen oder Probleme debattiert.

Nach der Führung konnten wir in der Mensa des Landtages Mittag essen. Danach fuhren wir mit der Straßenbahn zum Anger, wo wir uns dann in kleine Gruppen aufteilten. Uns standen jetzt zwei Stunden zur freien Verfügung. Einige verbrachten diese mit Sightseeing und besuchten den Erfurter Dom und die Krämerbrücke, andere wiederum nutzten die Zeit zum Einkaufen. Gegen 17.00 Uhr kamen wir wieder in Meiningen an. Somit war der Tag beendet und wir hatten den Abend frei zur Verfügung. Ein paar trafen sich noch zum gemeinsamen Abendessen und ließen den Tag entspannt ausklingen.