Norwegen 02Nach langen Vorbereitung war es am Sonntag endlich so weit, gegen 15 Uhr trafen unsere norwegischen Gäste am Bahnhof ein. Die Aufregung der ersten Begegnung war deutlich spürbar, zunächst traute sich keiner etwas zu sagen, doch nach und nach brach das Eis. Als jeder Schüler bei seiner Gastfamilie war, stand der Rest des Tages zur freien Verfügung.

Der Montag startete, für norwegische Verhältnisse sehr früh, da der Unterricht dort erst 8:30 Uhr beginnt, zunächst mit einer Stunde Unterricht in den Klassen der Gastschüler mit anschließender Begrüßung durch den Schulleiter Herrn Petschauer.

Nach zwei weiteren Stunden Unterricht ging es nun für die Teilnehmer zur offiziellen Begrüßung durch den Bürgermeister Fabian Giesder. Er gab uns einen Einblick in die Meininger Geschichte und die Wertschätzung der Arbeit der Firmen in Meiningen, speziell des Dampflockwerkes und der Firma MIWE.

Anschließend machten wir eine bilinguale Stadtführung, welche durch zwei deutsche Schülerinnen vorbereitet und organisiert wurde. Wir starteten am Schloss Elisabethenburg und sahen uns weitere bekannte Meininger Sehenswürdigkeiten wie das Schlundhaus, die St. Marien-Kirche und zahlreiche Denkmäler im Englischen Garten an. Die Stadtführung endete vor dem Theater, da wir nach einer kurzen Pause eine kleine Führung durch das Theater bekamen. Wir erhielten einen Einblick in die Geschichte des Theaters, durften an der Beleuchtungsprobe des Stückes „Tosca“ teilhaben, in den Kostümfundus der Herren schauen und auch das ein oder andere Kostüm anprobieren. Wir erfuhren, dass die zwei unfassbar großen Räume mit unzähligen Kostümen, von nur zwei Frauen organisiert werden.

Am Abend trafen wir uns alle gemeinsam in Zella-Mehlis zum Bowling. Beim anschließenden gemütlichen Abendessen konnten wir den Abend in Ruhe ausklingen lassen. Die Atmosphäre war sehr locker und es entwickelte sich bereits eine Art Gemeinschaftsgefühl.

Josephine Aue

 

 

 

Nach einem anstrengenden Sonntag konnten wir den ersten Vorteil des norwegischen Schulsystems erleben. Tatsächlich beginnt hier die Schule erst 8:30 Uhr und nicht um 7:30 Uhr wie bei uns. Nach vielen ersten Eindrücken saßen wir dann alle um 8:30 Uhr in der Schule und der Schulleiter hieß uns Herzlich Willkommen. Anschließend gingen wir gemeinsam mit unseren Gastschülern in den Unterricht. Das norwegische Schulsystem sieht die Benutzung von Computern im Unterricht vor. Statt einem Heft und einer Tafel sitzen die Schüler vor Whiteboard und Laptop. Nach 1 1/2 Stunden Unterricht, besuchten wir alle gemeinsam den Bürgermeister, der uns etwas über die lokale Politik erzählte. Die eigentlich danach geplante Stadtführung fand leider aufgrund des schlechten Wetters nicht statt und wurde deshalb auf Freitag verschoben. Stattdessen nahmen wir am Deutsch-Unterricht teil und lernten einige Schüler kennen. Später besuchten die meisten noch eine Stunde Unterricht bevor wir dann um 15:30 Uhr alle nach Hause gingen und den Nachmittag mit unseren Gastfamilien verbrachten. Am Abend waren wir Zuschauer bei einem lokalen Handballspiel.

Alles in allem war es eine sehr gelungene Ankunft und wir freuen uns auf den Rest dieser Woche.

 

 

 

Unsere neuen Bufdis haben ihre erste Aufgabe gemeistert und eine Profilseite des Henfling-Gymnasiums auf facebook erstellt. Unter https://www.facebook.com/pg/Henfling-Gymnasium-310631556014237/posts/?ref=page_internal sind wir jetzt auch in diesem sozialen Netzwerk zu finden.

 

 

 

 

 

 

Einen netten Gruß von der Bleilochtalsperre senden die 8.Klassen. Nachdem wir am Montag diverse Teamspiele absolvierten und uns eine Hütte für die Nacht gebaut hatten, kamen wir noch vor Mitternacht zur Ruhe und durften mit diesem Bild in den heutigen Tag mit Kanu- und GPS-Tour starten.