Unsere neuen Bufdis haben ihre erste Aufgabe gemeistert und eine Profilseite des Henfling-Gymnasiums auf facebook erstellt. Unter https://www.facebook.com/pg/Henfling-Gymnasium-310631556014237/posts/?ref=page_internal sind wir jetzt auch in diesem sozialen Netzwerk zu finden.

 

 

 

 

 

 

Einen netten Gruß von der Bleilochtalsperre senden die 8.Klassen. Nachdem wir am Montag diverse Teamspiele absolvierten und uns eine Hütte für die Nacht gebaut hatten, kamen wir noch vor Mitternacht zur Ruhe und durften mit diesem Bild in den heutigen Tag mit Kanu- und GPS-Tour starten.

 

 

Dienstag, den 12. September trafen wir uns in der Schule, um dann gemeinsam das Marinemuseum zu besuchen. Dort bekamen wir eine Führung und erfuhren mehr über die norwegische Marine, ihre Beziehung zu Deutschland und natürlich etwas über das Thema des Austausches, den Kalten Krieg. Unter anderem stiegen wir auch in ein U-Boot und bemerkten Enge und Einfachheit des Lebens unter Wasser. Zurück in der Schule arbeiteten die Schüler mit ihren Austauschpartnern am e-twinning Projekt. Wir reflektierten unter anderem das neu Erlernte und ergänzten Berichte und Seiten. Ganz spontan erfolgte danach die am Montag geplante Stadtführung durch Horten. Danach nur noch eine Stunde Unterricht (hier in Norwegen 90 min) und wir brachen nach Åsgårdstrand, zu Edvard Munchs Sommerhaus auf. Nach einiger Zeit an der Küste nahe dem berühmten Sommerhaus, fuhren wir mit den Minibussen weiter nach Tønsberg. Dort sagen wir eines der berühmtesten, ausgegrabenen Wikingerschiffe, das Oseberg-Schiff. Dazu erfuhren wir mehr über die Ausgrabung, mehr über Bauart der Schiffe und heutige Aktivitäten mit Ihnen. Unter anderem plant eine Gruppe von Interessierten, die bereits einige Schiffe nachgebaut haben, eine Fahrt über Russlands Flüsse bis nach Istanbul.

Juliane Krämer, Janie Kemmerzehl

 

 

 

Klompen 1Holzschuhe in Übergröße, Käsestapel bis zur Decke, antike Windmühlen entlang der zahlreichen Radwege - das sind nur einige beeindruckende Facetten des Schüleraustausches innerhalb des Erasmus+ Projektes, an dem unsere Schule als einzige deutsche teilnehmen durfte.

Wir, fünf Schülerinnen der 11. Klasse unseres Gymnasiums plus Frau Störmer und Herr Petschauer, machten uns Anfang März auf den Weg nach Almelo in den Niederlanden. Nach einer aufregenden Zugfahrt und acht Stunden später begrüßten uns unsere Gastfamilien mit typischem „dutch“-Wetter: Regen. Schüler und Lehrer aus verschiedensten Nationen, unter anderem aus Norwegen, Portugal, Polen und Tschechien, zogen noch am Sonntag bei ihren Austauschgeschwistern ein. Sofort ist uns aufgefallen, wie offen, freundlich und humorvoll die Niederländer sind, was uns sofort ein Gefühl des Willkommenseins gab.

Montagmorgen fiel der Startschuss für ein interessantes Programm, das uns tief in die niederländische Lebensart, Kultur und Geschichte eintauchen lies. So durften wir zum Beispiel Amsterdam auf dem Wasserweg erleben, den bekannten Fischerort Volendam am größten See der Niederlande erkunden und ein Freilandmuseum mit Käserei, Windmühlen und Klompen (Holzschuhe)-Werk besichtigen. Abgerundet wurde das offizielle Projektprogramm durch Kletterpark, Schwimmbadbesuch, GPS- Tour und einem Empfang beim Bürgermeister von Almelo im beeindruckenden Rathaus.

Zwischen den Programmpunkten hatten wir die Möglichkeit das niederländische Schulsystem kennenzulernen. Unsere Gastschule besteht aus 2 Schulkomplexen mit insgesamt 1800 Schülern. Besonders imposant war für uns die moderne Ausstattung der Canisius-Schulgebäude. Neben modernsten Sporthallen - ausgerüstet mit Musikanlagen, Fernsehern, iPads, AppleTV und Fitnessstudio - faszinierte uns ebenfalls die digitale Vernetzung von Schülern und Lehrern. Apps für Noten und Hausaufgaben sowie Schüler-Lehrer-Kommunikation per Internet gehören hier zum Schulalltag.

Ein Unterschied zum unserem Gymnasiumalltag ist ebenfalls der Schulbeginn - hier startet die Schule kurz vor halb neun - und die Anfahrt zur Schule. Statt Schulbussen sind Fahrräder das bevorzugte Transportmittel.
In unserer Freizeit verbrachten wir viele Stunden mit unseren neu gewonnen Freunden und konnten so die holländische Lebensart kennenlernen. Besonders beeindruckt hat uns hier das für uns außergewöhnliche Miteinander. Es ist durchaus üblich, dass nach der Schule 10 Freunde mit am Familientisch sitzen und auch die Eltern gerne einfach mit dazu kommen.

Abschließend können wir sagen, dass wir sehr dankbar sind für diesen rundum gelungenen Schüleraustausch sind. Unsere Köpfe sind voller neuer Bilder von einem bisher für uns fremden Land, was uns motiviert die Welt Stück für Stück weiter zu erkunden.

Wir wünschen uns, es zu schaffen, ein Stück der holländischen Lebensart in unseren Alltag zu integrieren.

Gina Sendel 11/3