Jeder von uns kann in die Situation kommen, dass neben ihm ein Freund, ein Angehöriger, ein Lehrer plötzlich zusammenbricht, nicht mehr atmet und ganz schnell Hilfe braucht. Denn schon nach wenigen Minuten sterben die ersten Gehirn- und Herzzellen ab und es entstehen irreparable Schäden. Im schlimmsten Fall verstirbt der Mensch. Damit alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 des Henfling-Gymnasiums in der Lage sind, in einem solchen Fall schnell zu helfen, nehmen sie jedes Jahr in der Schule an einem Reanimationskurs teil. Die Kette Prüfen - Rufen - Drücken soll ihnen dabei möglichst in Fleisch und Blut übergehen, denn im Ernstfall bleibt keine Zeit zum lange Überlegen. Doch nicht nur die Theorie vermittelt das Team um Dr. Gegenfurtner und Dr. Andrae, im Bühnenraum wird die Herz-Druck-Massage an Puppen geübt. Dabei erfahren die Schülerinnen und Schüler, dass zwei Minuten ganz schön lang werden können. Die Übungen vermitteln, dass nur Nichtstun falsch sein kann. Sie sollen die Teilnehmenden dazu befähigen, im Ernstfall zu agieren und keine Scheu davor zu haben, dass ein Fehler passieren könnte.

Ein großes Dankeschön gebührt den Ärzten und Ärztinnen, den Notfallassistenten und Krankenschwestern, die zum Teil an ihren freien Tagen unsere Schule bei den Reanimationskursen unterstützen.