Brotbüchse, Füller, Trinkflasche, Lineal, Hefter, Müllbeutel, Kleiderbügel, Handy, Zahnbürste, Sonnenbrille,….man könnte ewig aufzählen, wo uns heutzutage Plastik begegnet. Dabei ist Plastik ein vielseitiger und vor allem langlebiger Stoff, auf den es nahezu unmöglich ist in allen Lebensbereichen gänzlich verzichten zu wollen.

Doch leider leben wir aber auch in einer Konsum- und Wegwerfgesellschaft, sodass all diese Plastikprodukte nur eine kurze Nutzungsdauer haben bis sie schließlich wieder im Müll landen um verbrannt oder teilweise recycelt zu werden. Ein großer Teil des Plastikmülls auf der Welt landet aber nicht einmal in einer Mülltonne und ist bereits zu einem riesigen Problem auf der Erde geworden!

Denn jährlich verenden etwa 1 Million Seevögel und 100.000 Meeressäuger durch den Kontakt mit unserem Plastikmüll. Da Plastik bis zu 450 Jahre im Meer zum Zersetzen braucht, gibt es weltweit mindestens 5 riesige Plastikstrudel - einer davon ist größer als Europa!

Mit 11,7 Millionen Tonnen verbraucht Deutschland so viel Plastik wie kein anderes europäisches Land. So produziert jeder Deutsche durchschnittlich 37kg Plastikmüll pro Jahr, nur aus Verpackungsmüll.

Aus diesem Grund haben wir - die ehemalige Klasse 8/1 und Hr. Kramer - uns entschlossen, leere Stifte, Patronen, Füller, Korrekturmittel, Klebestifte, Druckbleistifte und Textmarker in einem Container im Atrium zu sammeln und sie dann an die Organisation Terracycle zu schicken. Dort werden die eingesammelten Schreibwaren zu Bänken, Gießkannen und Ähnlichem recycelt.

Neben dem Recycling-Gedanken erhalten wir von Terracycle für jeden gesammelten Stift einen Cent, den wir wiederum an eine gemeinnützige Organisation spenden wollen.

Wir würden uns freuen, wenn ihr eure leeren Stifte, Patronen, Tippexroller, Klebestifte,…in unsere Sammelbox werft anstatt in den Mülleimer und uns helft, so viel wie möglich von diesem Plastikmüll ein zweites Leben zu geben anstatt verbrannt zu werden.

Falls ihr Fragen habt, könnt ihr euch gerne an uns oder Hr. Kramer wenden.

Vielen Dank für eure Hilfe und enjoy recycle!

  

 

 

 

Unterrichtsbeginn um 8.30 Uhr ist ein Vorzug des norwegischen Schulsystems, welches uns heute in der Horten videregandeskole vorgestellt wurde. Wir wurden von der Schulleiterin begrüßt und sie erzählte uns einige Details über die Möglichkeiten der Bildung an unserer Partnerschule. Weiterhin berichtete sie uns von den Fortschritten des Neubaus einer neuen Schule, welche im August 2019 bezogen werden soll. Diese Schule ist dann die modernste Schule in ganz Norwegen und viele neue Dinge und Unterrichtsmethoden sollen hier Einzug halten. Nach diesem kurzen Ausblick zeigten uns die norwegischen Gastgeber ihre Schule, wir besuchten den Deutschunterricht und bekamen dort eine kleine Einführung in die norwegische Sprache. Wir erfuhren, dass die deutsche Grammatik den Norwegern einigeSchwierigkeiten bereitet und deshalb für sie Deutsch gar nicht so einfach ist.

Im Anschluss daran machten wir einen Stadtrundgang, bei welchem wieder die Gastgeber als Stadtführer fungierten und uns interessante Dinge über Horten berichteten. Die Stadtführung endete am Hafen. Dort fuhren wir mit der Fähre über den Oslo-Fjord, genossen typische norwegische Eierkuchen und ließen uns den Seewind um die Nase wehen.

Den Nachmittag verbrachten wir in unseren Gastfamilien und am Abend trafen wir uns zum gemeinsamen Klettern.

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Die Woche in Norwegen schreitet voran und jeder Tag ist gefüllt mit zahlreichen Erlebnissen und enorm vielen Eindrücken.

Am Dienstag hatten wir morgens in der Schule die Möglichkeit ein paar Hausaufgaben zu erledigen und Unterrichtsstoff nachzuarbeiten, bevor wir gemeinsam mit unseren Gastgebern den Deutschunterricht besuchten. Hierzu teilten wir uns in zwei Gruppen und besuchten die Unterrichtsstunden der beiden Deutschlehrerinnen Toril und Ida. Da die norwegischen Schüler alle einen eigenen Laptop für den Schulbesuch bekommen, bekamen wir einen kleinen Einblick, wie die Technik im Unterricht genutzt wird. Vom Hören eines Hörbuchs, über Vokabeltraining mit dem Programm „Quizlet“ bis zum spielerischen Wissenswettkampf mit der App „Kahoot!“ war alles dabei. Das Spielen mit Kahoot hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen, dass wir diese Art der Wissensvermittlung auch bald in unserer Schule einmal ausprobieren können.

105E7C0F CC0F 47DB 924D 93C0F2C930FFNach dem Unterricht machten wir uns auf den Weg zum Midgard Viking Center. Dort erzählte uns ein „Wikinger“ sehr viel über die Lebensweise dieses Volkes. Unser Guide war sehr enthusiastisch und riss uns mit seiner Begeisterung für die Wikinger regelrecht mit. Im Anschluss an die Besichtigung des Gildehauses hieß es Kräftemessen bei Wikingerspielen. Hier hatten wir alle unseren Spaß. Beim Tauziehen Mädchen gegen Jungs oder beim Bogenschießen oder bei einer Art „Gladiatorenkampf“ auf einem wackeligen Baumstamm war für jeden etwas dabei. Unsere Jungs konnten sich richtig austoben. Da der Nachmittag ganz im Zeichen der Wikinger stand, fuhren wir im Anschluss nach Tonsberg, der ältesten Stadt in Norwegen, und schauten dort die Nachbildungen der in der Nähe gefundenen Wikingerschiffen an. 

 

3DF8476F 2DD9 4059 AB0C D8AFFFD62F68Auch der Mittwoch befasste sich thematisch mit den Wikingern. Wir fuhren nach Oslo und besuchten das Wikingerschiffmuseum, in welchem wir die weltweit drei besterhaltenen Wikingerschiffe anschauen konnten. Auch hier hatten wir eine tolle Führung, welche uns das ein oder andere Geheimnis der Wikinger preisgab. Von der Museumsinsel aus fuhren wir zum Holmenkollen, der bekannten Sprungschanze in Oslo. Dank Sonnenschein und blauem Himmel hatten wir einen phänomenalen Blick über die Stadt und den Oslofjord. Die Sonne genossen wir auch im Vigelandpark im Herzen der Stadt, bevor es dann auf Shoppingtour ging. Wir erkundeten die Innenstadt Oslos und hatten Zeit ein paar Souvenire für Freunde und Familie zu kaufen. Diesen erlebnisreichenTag rundete ein gemeinsames Abendessen bei Peppes Pizza im Hafen von Oslo ab. 

 

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Auch unsere letzten beiden Tage sind noch mit vielen Programmpunkten gespickt und wir sind gespannt auf weitere Erlebnisse.

 

 

Am Donnerstag (23.08.2018) und Freitag (24.08.2018) der zweiten Schulwoche fand Teil 2 des Projektes „10 für 4“ statt, dessen erster Teil („9 für 3“) bereits im vergangenen Schuljahr stattfand. Bei diesem Projekt präsentieren die Schüler unseres Gymnasiums für die Grundschüler die Bereiche der Wahlpflichtfächer, welche in Klasse 9 und 10 zu belegen sind.

Da die Resonanz der Grundschulen in diesem Jahr so groß war, musste der Projekttag erweitert werden und fand an insgesamt drei Tagen statt. Ein Tag im vorangegangenen Schuljahr und zwei nun zu Beginn des neuen Schuljahres.

Präsentiert wurde ein buntes Bild der Möglichkeiten, die unsere Schule zu bieten hat. Von Mitmach-Experimenten über Theaterspielen bis hin zum ersten Kontakt mit der zweiten Fremdsprache (Latein, Spanisch) reichte das Angebot und die Grundschüler zeigten sich sehr interessiert und neugierig.
Mit dabei waren am Donnerstag die Grundschulen Pulverrasen, Ludwig Bechstein und Henneberger, sowie am Freitag die Grundschule Chronegk, Kühndorf und Herpf.

Ein besonderer Höhepunkt war das Bionik-Labor, welches seinen ersten Testlauf gut überstand. Wobei: So neu ist das Bionik-Labor nicht. Es besteht bereits seit vielen Jahren, aber an unserem Gymnasium erst seit kurzem, nachdem die Schule es von den Stadtwerken (teilweise) übernommen hat, weil diese die Räume leer ziehen mussten.
Im Bionik-Labor sind neun Experimentier-Stationen zum Thema aufgebaut, von denen die Grundschüler einige testen konnten. Ihre Begeisterung zeigte, dass die Übernahme des Labors die richtige Entscheidung war, um Schüler nachhaltig für Naturwissenschaften zu begeistern. In Zukunft soll das Labor als Angebot vorgehalten werden, welches Schulen für Projekttage o.ä. nutzen können.

Neben dem Bionik-Labor waren die Schüler der Grundschule aber auch von den Mitmach-Angeboten in Spanisch, Latein, Darstellen/Gestalten und Astrophysik begeistert. Die Selbstständigkeit und das Engagement der Zehntklässler des Henfling-Gymnasiums fand bei den Begleitern der Grundschüler viel Lob, so dass die Projekttage „9 für 3“ und „10 für 4“ auch 2019 wieder fester Bestandteil des Schuljahresplans sein werden.