Am Sonntagnachmittag, 09.09.2018 war es endlich soweit – kurz vor 15.00 Uhr konnten wir unsere norwegischen Gäste begrüßen. Den ersten Nachmittag verbrachten die norwegischen Schüler in den Gastfamilien und alle Teilnehmer lernten sich erst einmal in Ruhe kennen.

Montagmorgen startete bereits das volle Programm der ersten Austauschwoche. Wir trafen uns alle kurz vor 8.00 Uhr, um dann gemeinsam von unserem Bürgermeister Herrn Giesder empfangen zu werden. Herr Giesder erzählte unseren Gästen einige Anekdoten der Stadtgeschichte und stellte Meiningen vor. Im Anschluss daran gingen wir in die Schule, in welcher der diesjährige Austausch durch Herrn Petschauer offiziell eröffnet wurde. Nach einer kleinen Kennenlernrunde besuchten wir alle gemeinsam den Unterricht. Auch der Nachmittag war mit Programmpunkten gespickt. Leonie und Rommy führten in einer selbstorganisierten Stadtführung zu den bekanntesten Punkten der Stadt, bevor wir im Anschluss das Theater besichtigten. Der Rest des Nachmittages stand allen zur freien Verfügung. Abends trafen wir uns in Zella-Mehlis, um alle zusammen zu essen und zu bowlen.

Am Dienstag, 11.09.2018, machten wir uns auf den Weg in unsere Landeshauptstadt. In Erfurt besichtigten wir die Alte Synagoge und hatten danach sehr viel Zeit, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Neben Sightseeing stand natürlich auch Shopping auf unserem Programm. Einige von uns besuchten nach unserer Rückkehr eine Probe des Kinder- und Jugendtheaters Tohuwabohu, andere genossen den freien Abend in den Gastfamilien.

Der Mittwoch war geprägt vom Besuch der Schule. Unsere Gastschüler besuchten mit uns den Deutschunterricht oder nutzten die Zeit, um eigene Schularbeiten aufzuarbeiten. Am Nachmittag arbeiteten wir gemeinsam am e-twinning Projekt und sammelten erste Erkenntnisse zum Weltkulturerbe. Der Abend wurde abgerundet von einem Theaterbesuch. Die „Blues Brothers“ verschafften uns allen einen vergnüglichen Abend.

Am Donnerstag besuchten wir Weimar. Dort bekamen wir Einblicke in das vielfältige Leben und Schaffen Goethes und arbeiteten in einem Workshop zu verschiedenen Themen, die sich tiefgründiger mit Goethe auseinandersetzten. Anschließend erkundeten wir auf eigene Faust das klassische Weimar, bevor wir gegen 17.00 Uhr die Heimreise antraten. Den Abend verbrachten wir in unseren Gastfamilien.

Der Freitag startete mit einem Schulbesuch und der Arbeit am e-twinning Projekt. Wir sicherten unsere Ergebnisse und tauschten uns über unsere Erkenntnisse bezüglich des Weltkulturerbes in Weimar aus. Anschließend evaluierten wir unsere erste gemeinsame Woche. Der Nachmittag stand uns zur freien Verfügung, denn wir mussten ja noch unsere Koffer packen und den Abschlussabend vorbereiten. Dieser begann gegen 17.00 Uhr in der Pfarrscheune Metzels. Wir präsentierten ein kleines Programm, bewirteten unsere Gäste mit typischen regionalen Speisen und ließen den Abend in gemütlicher Runde ausklingen.

Am Samstag, 15.09.2019, hieß es zeitig aufstehen. Bereits um 5.00 Uhr trafen wir uns am Bahnhof Meiningen und machten uns auf den Weg nach Frankfurt/Main zum Flughafen. Gegen 16.00 Uhr erreichten wir gemeinsam mit unseren norwegischen Partner Horten und wurden von unseren Gastfamilien in Empfang genommen. Den Abend und den folgenden Sonntag verbrachten wir in unseren Gastfamilien. Viele von uns besuchten das „Ende der Welt“, eine sagenhafte Landschaft in der Nähe von Horten.

     
 

                             Der Montag startete mit einem Schulbesuch unserer Partnerschule. Hier wurden wir von der stellvertretenden Schulleiterin begrüßt und unsere Tauschpartner zeigten uns die Schule. Anschließend besuchten wir den Unterricht, bevor wir die Stadt Horten näher kennen lernten. Am Nachmittag fuhren wir mit der Fähre über den Oslo-Fjord und verbrachten ein wenig Freizeit in Moss. Am Abend trafen wir uns zu einem gemeinsamen Essen.
 

  Der Dienstag startete wieder mit einem Schulbesuch, bevor wir uns gegen Mittag auf den Weg nach Tonsberg, der ältesten norwegischen Stadt, machten. Dort sahen wir verschiedene Wikingerschiffe, die den originalen Schiffen nachempfunden waren, welche in der Nähe von Tonsberg gefunden wurden und heute im norwegischen Wikingermuseum zu besichtigen sind.
 

 

Am Mittwoch, 19.09.2019, lernten wir die norwegische Hauptstadt Oslo kennen. Bevor wir den Hafen und das Wikingermuseum besuchten, besichtigten wir die große Sprungschanze „Holmenkollen“ vor den Toren Oslos. Anschließen hatten wir Zeit, Oslo individuell kennenzulernen. Den Tag schlossen wir mit einem gemeinsamen Abendessen bei „Peppers Pizza“ ab.

 

 

Auch der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Wikinger. Nach dem Besuch der Schule machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Midgardmuseum. Dort erfuhren wir sehr viel über die Lebensweise der Wikinger und durften uns an verschiedenen Wikingerspielen ausprobieren. Der „Wettkampf“ bereitete uns allen viel Freude und so mancher überraschte mit Talenten im Axtwerfen oder Bogenschießen.

 
  Der Freitag stand im Zeichen des Deutschunterrichts. An der norwegischen Schule fand ein Sprachentag statt und wir präsentierten den norwegischen Schülerinnen und Schülern unsere Heimat und das deutsche Schulsystem in kurzen Vorträgen. Im Anschluss daran fanden verschiedene Aktivitäten statt, die auf Deutsch durchgeführt wurden. Auch hier führten wir eine Evaluation der vergangenen Woche durch, bevor wir den Abschlussabend vorbereiteten. Den Abend verbrachten wir gemeinsam mit unseren Gastfamilien in der Schule. Die norwegischen Eltern brachten typische regionale Köstlichkeiten mit.

Am Samstag, 22.09.2019, hieß es Abschied nehmen. Wir trafen uns 8.00 Uhr an der Schule, von wo aus ein Bus uns zum Flughafen brachte. Der Abschied fiel uns allen schwer, da in den letzten beiden Wochen enge Kontakte geknüpft wurden und Freundschaften entstanden. Gegen 17.00 Uhr erreichten wir erschöpft, aber voll mit unbezahlbaren Eindrücken und Erlebnissen, Meiningen. Glücklich kehrten wir in unsere Familien zurück.

Im Laufe des vergangenen Schuljahres trafen wir uns auch weiterhin, um unsere Ergebnisse des Austausches festzuhalten. Wir arbeiten an der Erstellung eines Flyers, der für zukünftige Interessenten gestaltet werden soll. Weiterhin arbeiten wir eng mit den Schülerinnen und Schülern zusammen, die im kommenden Schuljahr Horten besuchen werden. Wir teilen Erlebnisse und Erfahrungen und erstellen ein Logo für den bevorstehenden Austausch.

Ziele der Leitaktion 1

  • Verbesserung der Unterrichtsqualität durch Unterstützung der beruflichen Entwicklung von Lehrkräften und Fachpersonal.
  • Entwicklung der Schule durch Verbesserung der Grundkompetenzen, Querschnittskompetenzen und Einstellungen von Lehrkräften, zum Beispiel Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kenntnisse, digitale Kompetenzen und Unternehmergeist.
  • Unsere Lehrer besuchen während der Ferienzeiten Fortbildungen im europäischen Ausland und werden hierbei von der EU unterstützt. Die teilnehmenden Lehrer schulen das Kollegium unserer Schule nach ihrer Rückkehr zu den erlernten Inhalten der Fortbildungen.

 

Hier eine Übersicht über die schon durchgeführten Fortbildungsveranstaltungen.

Fortbildungen der Lehrer innerhalb der Europäischen Union während der Herbstferien 2018

1.   Projektmanagement für interkulturelle Projekte in Europa in Heraklion / Griechenland.

Die Teilnehmer an diesem Kurs kamen aus acht verschiedenen Mitgliedsstaaten der EU und gehörten zu allen möglichen Schulformen, die Kurssprache war Englisch. Der lieferte interessante Einblicke in interkulturelle Projekte, gefördert mit Mitteln der Europäischen Union, und ermöglichte einen umfassenden Einblick in die Initiierung, Implementation und die Möglichkeiten der Evaluation der Projekte. Weiterhin konnten sich die Teilnehmer sehr genau mit der Organisation, dem Management und den notwendigen Formalien der Erasmus+ Programme beschäftigen.

2.   Multiprofessionelle Netzwerke im finnischen Schulsystem / Oulu Finnland

Die Teilnehmer dieses Kurses konnten einen Einblick in das finnische Schulsystem nehmen, das einem multiprofessionellem Netzwerk gleicht. In den Schulen Finnlands arbeiten neben den Lehrkräften auch andere Berufsgruppen wie Förderpädagogen, Sozialarbeiter, Schulpsychologen, Gesundheitspfleger etc. zusammen um eine individuelle Förderung der Lernenden zu erreichen. Die Teilnehmer dieser Fortbildung konnten durch ihre gewonnenen Einblicke viel für ihr eigenes Unterrichtshandeln mitnehmen und sind bestrebt das Gelernte im Kollegium weiterzutragen. Auch in dieser Fortbildung war die Kurssprache Englisch.

3.   Förderung interkultureller Fachkompetenz in Edinburgh / Schottland                        

Diese Fortbildung in Schottland ermöglichte den Teilnehmern nicht nur das Erwerben neuer Kenntnisse, sondern auch das Sammeln authentischen Bild- und Tonmaterials für den Englisch- und Geschichtsunterricht. Durch den Austausch unter den Kursteilnehmern entstanden Ideen für die praktische Anwendung in fächerübergreifenden Projektarbeiten an den unterschiedlichen Schularten.

4.   Video- und Fotoerstellung im Unterricht, Kurs in Barcelona / Spanien

In Barcelona wurden die Teilnehmer dieses Kurses in die notwendige Technik und Software eingewiesen, die benötigt wird um den eigenen Unterricht mit Foto- und Videoaufnahmen zu bereichern. Es wurde gezeigt wie man die Aufnahmen erstellt, bearbeitet und immer an praktischen Beispielen vertieft. Weiterhin wurde der Kurs, der in Englisch durchgeführt wurde, durch die unterschiedlichen Nationalitäten seiner Mitglieder bereichert, diese kamen neben unserem Kollegen aus Italien,    Spanien und Bulgarien. Es fand ein reger Austausch unter den Teilnehmern statt.